Termine für das Ausbildungsangebot 2026
- Modul 1: 15./16. April
- Modul 2: 24./25. Juni
- Modul 3: 23./24. September
- Modul 4: 18./19. November
Für diejenigen, die sich über das Ausbildungsprojekt und den Dialogansatz informieren wollen, bzw. die noch unentschlossen sind, führen wir einen:
Informationstag am 31. Januar 2026 durch.
Als dialogos team beschäftigen wir uns seit 25 Jahren mit dem Dialog und haben ihn unserer Arbeit und privat zugrunde gelegt. Hier möchten wir noch einmal einen besonderen Akzent setzen mit diesem Ausbildungsprojekt.
Dialog ist mehr als ein Redestab, der in einem Kreis liegt und die Moderation übernimmt. Er ist Haltung und konkretes praktisches Verhalten, das dem einzelnen Menschen, dem Mitarbeiter und der Organisation, dem Unternehmen dient. Er schafft eine neue Realität im Miteinander, indem er eine tiefere Ordnung im Zusammensein von Menschen ermöglicht, die das einzelne „Ich“ übersteigt.
Anlässe hierfür können sein
- Einen Kommunikationsstil auf Augenhöhe stärken, z. B. im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit der nachwachsenden Generation.
- Unterschiede sichtbar machen, Polarisierungen aufheben, sie als Bereicherung erleben und mit ihren Inhalten arbeiten, damit die Zufriedenheit und den Betriebsfrieden stärken.
- Raum suchen für „Unerhörtes“, noch nicht Gedachtes oder Formuliertes, das vielleicht viel nachhaltiger oder sogar innovativer sein kann.
- Spannung und Momente des Nicht-Wissens als Bereicherung erleben – statt sie als Unfähigkeit zu deklassieren.
Zielgruppen
- Führungs- und Leitungskräfte, Projektverantwortliche;
- Mitarbeiter*innen mit besonderer Verantwortung
- künftige „Dialog-Verantwortliche“ (eine neue, innovative Rolle im Betrieb)
Kursziel
Der Kurs vermittelt die Grundhaltung des Dialogs und seine praktische Anwendung im beruflichen Alltag. Er qualifiziert die Teilnehmenden für den Einsatz des Dialogs in kommunikativen Prozessen und Entwicklungen in Organisationen/Unternehmen.
Ein wirklicher Dialog ist anspruchsvoll. Er erfordert eine Basiskompetenz: Bewusstsein über eigene Muster in Gesprächsverhalten erkennen, innere Gedanken wahrnehmen, die in Gesprächen ablaufen, sich den eigenen Schatten stellen, statt auf andere zu projizieren, freimachen für die Präsenz in der Beziehung.
Struktur und Inhalte
Für alle Interessierte bieten wir ein Einstiegsmodul an, um sich mit diesem Ansatz vertraut zu machen. Die weiterführenden drei Module qualifizieren für die Rolle einer Dialogbegleiterin/eines Dialogbegleiters in Organisationen und Unternehmen.
Kursinhalte
Die folgenden Schwerpunkte werden flexibel in einzelne Module eingebunden.
Einführung in Dialog
- Was ist unter Dialog zu verstehen? Was ist das Besondere? Was sind Voraussetzungen für Dialog?
- Kernkompetenzen im Dialog
grundlegende Kompetenzen und Kernfähigkeiten des Dialogs
Arbeit an eigenen Haltungen als „personal mastery“
- Anwendungsfelder von Dialog in Organisationen, mit Blick u. a. auf: Meetings, Einzelgespräche, Weiterentwicklung der Organi-sationskultur
- Dialogische Übungen methodischdidaktisch planen
Dialog in Gruppen und Teams
- Schöpferischer Dialog – eine andere Form des Meetings
- Äußerer Rahmen für den Dialog
- Gruppendynamische Aspekte im Dialog
- Wie können dialogische Kompetenzen Besprechungen generell bereichern?
Dialogisches in Einzel- bzw. Mitarbeitergesprächen
- Dialog als eine identitätsstiftende Gesprächsform in der Führung
- Eigenes Kommunikationsverhalten auf der Folie von Transaktionsanalyse reflektieren
- Kernfähigkeiten des Dialogs vertiefe
Dialog in der Organisation etablieren
- Dialog im Umgang mit schwierigen Situationen
- Rolle und Aufgaben von Dialogbegleiterinnen
- Reflexion der Dialogprojekte bzw. Dialogerfahrungen
- Die Inhalte werden flexibel, je nach Gruppenprozess, in die Module integriert und orientieren sich an den Teilnehmersituationen und -bedürfnissen.**
Zur Arbeitsweise
gehören Inputs, dialogische Suchprozesse, Einzelarbeit, Praxis in unterschiedlichen Formen von Dialoggruppen. Die Kursleitung
konzentriert sich auf die Impulse und die didaktisch-methodische Vorbereitung. Reflexion des Prozesses und einzelne Entwicklungen sind Aufgabe aller Teilnehmenden im Sinne des Dialogverständnisses.
Gleichzeitig bringen wir uns als Kursleitung in den Prozess als Teilnehmende und Übende mit ein. Augenhöhe, das Teilen und Reflektieren von inneren Lern-prozessen sind Bestandteil des Suchprozesses aller Beteiligten.
Der Kurs schließt Elemente der Selbsterfahrung, der Biografie-reflexion und eine Sensibilisierung für eigene Wahrnehmung, Urteile und Bewertungen ein.