Coaching Retreat

Coaching Retreat

Leitung: Anna Jäger

Ort: Langenargen, Seminarraum Maulbertschstraße 27

Zeiten: können gebucht werden Kosten: Coachingzeiten mit Sätzen für Beratung Kontemplative Zeiten: halber Satz

Warum ein Coaching-Retreat?

Menschen in verantwortlichen Positionen erleben häufig von morgens bis abends Getaktet-Sein. Wünschenswert wäre, einmal heraustreten zu können, Abstand zu bekommen, um über Herausforderungen zu reflektieren. Damit Gefühle, Intuitionen, Gedanken und Wollen Raum erhalten, sich Inhalte entfalten und absetzen können. Dieses neue Format will einen Denk- und Spürraum ermöglichen, um dem kreativen schöpferischen Potenzial von Menschen in Systemen Entfaltungsmöglichkeiten zu geben.

Wer ist angesprochen?

Das Retreat wendet sich an entwicklungsorientierte Menschen in verantwortlichen Positionen, die ihrer Wirkweise und inneren Haltung im Führungsalltag nachspüren wollen; die einen zukunftsweisenden Weg suchen, wie sie sich selbst und andere im Arbeitskontext sinnerfüllt begleiten und führen können, damit Arbeitszufriedenheit entsteht. Die Bereitschaft, aus dem Alltag herauszutreten, Stille und ein Hineinhören sind Voraussetzung. Der Umfang wird je nach Erfahrung im Dialog festgelegt.

Was ist ein Retreat und wie wirkt es?

Nach C. O. Scharmer (Autor der Theorie U für nachhaltige Führung) ist die innere Quelle, aus der unsere Entscheidungen entspringen, ein zentraler Bezugspunkt authentischer und nachhaltiger Führung.

Um diese Quelle zu erschließen, braucht es die Fähigkeit zum Gewahrwerden (Presensing), zum Hinspüren und daraus die herausfordernden Situationen mit all ihren Facetten zu eruieren. Aus dem heraus entfaltet sich ein zukünftiger Möglichkeitsraum.

Das Retreat will auf einfache und wirksame Weise eine Möglichkeit bieten, das innere Gleichgewicht in unklaren Zusammenhängen zu stärken, Ressourcen zu eröffnen und Lebenskräfte zu wecken. Beide Seiten – Coach und Coachee (Beraterin/Rat-Holende) – bringen sich ein und setzen einen Prozess in Gang, der spannungs- und angstfrei denken, suchen und finden lässt. Mit der jeweiligen Kompetenz sind beide Gebende. Es entsteht ein Denkraum, in dem über sich hinaus neu gedacht wird. Dabei bringt die Beraterin ihre Fachkompetenz (siehe letzte Seite) im Dialog ein. Es entfaltet sich ein Prozess auf Augenhöhe, in dem sich die Rollen auflösen. Was zählt, ist die reine Präsenz. Freude, Leichtigkeit mit Substanz und Tiefgang sind mit dabei. Es werden Hypothesen gebildet, ohne sie „gleich zu heiraten“, Lösungen angedacht jenseits von richtig und falsch. Eine Entscheidung, wie mit der mitgebrachten Heraus-forderung umgegangen werden kann, reift heran. Durch eine Reflexion der eigenen Verstrickungen beginnt ein Reinigungsprozess, der frei macht für Neues.*

Schritte zur Lösung eines Problems sind – sich Zeit nehmen für sich, in der Frage zu verweilen, in Kontakt mit verkörperter Achtsamkeit zu kommen – und mit jemandem im Dialog das eigene Bewusstsein zu überschreiten.

Anna Jäger

Wie sieht ein Coaching-Retreat aus?

Leichte Körper-Bewusst-Seins-Übungen, verbunden mit Erfahrungen von Zeiten der Stille, sind der Einstieg und erden während des Coachingprozesses.

In einem dialogischen Gespräch, das die Dynamik des U aufgreift, wird das mitgebrachte Thema gemeinsam eruiert und damit zum Quellort für die im Entstehen begriffene Zukunft.

Mit kontemplativen, körperbezogenen, nonverbalen Übungen zu inneren Haltungen wird eigenes Verhalten lesbar, werden innere Konzepte, Muster erkannt und Neues erfahrbar gemacht (auf der Basis des Initiatischen Gebärdenspiels nach Silvia Ostertag ®).

Wie kann der organisatorische Rahmen gestaltet werden?

Je nach Bedarf 3 bis 6 Stunden, wobei ab 3 Stunden eine Pause in Stille mit mitgebrachtem Essen und Zeit für Aufatmen eingeplant ist. Kaffee, Tee und Wasser werden bereitgestellt.